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Blutzuckermessgerät ohne Teststreifen – Die neue Art deinen Blutzucker zu messen

Die Blutzuckermessung stellt für Menschen mit Diabetes oftmals eine Herausforderung dar. Diabetiker zählen vier bis sechs Blutzuckermessungen pro Tag zu ihrem Alltag. Nicht nur dass das Stechen in den Finger Schmerzen bereitet, die Finger werden auch überaus sensibel und die Empfindlichkeit lässt nach. Jetzt gibt es aber ein Messsystem, das ohne solche einzelne Messstreifen funktioniert. Einige neue Blutzuckermessgeräte funktionieren mit der bereits patentierten „Test & Go-Technologie“; diese macht Blutzuckermessen bedeutend einfacher und auch schneller.
Bei dieser Test & Go-Technologie wird statt eines Messstreifen ein Band verwendet. Dieses enthält insgesamt 50 Testfelder in einer entsprechenden Kassette. Diese wird in das Messgerät eingesetzt. Man erspart sich damit das Verwenden einzelner Teststreifen. Mit dieser Technologie muss erst nach 50 Messungen die Kassette wieder ausgewechselt werden.

Blutzucker messen ohne Blut

Aber mittlerweile ist auch das Blutzucker messen ohne zu stechen möglich. Die Methode nennt sich „Flash Glucose Monitoring“. Dabei erfolgt die Glukosemessung ohne die Verwendung von Lanzetten, der Wert wird durch Scannen festgestellt.

Die Funktionsweise von Flash Glucose Monitoring:

An der Rückseite des Oberarms des Erkrankten wird ein Sensor in der Größe einer Zwei-Euro-Münze angebracht, dieser misst und speichert die Daten dauernd.
Mit einem Lesegerät in Handy-Größe streicht man über den Sensor, in weiterer Folge werden der aktuelle Glukosewert und der Glukoseverlauf der letzten acht Stunden übertragen.
Der Sensor verbleibt bis zu 14 Tage am Oberarm, bevor er wieder durch einen neuen ersetzt werden muss.

Blutzucker mittels BiosensorAugenflüssikeit zur Blutzuckermessung

Für Diabetiker zählt die Kontrolle ihres Blutzuckers zum Alltag. Und so stechen sie sich täglich mehrmals in den Finger: Diese Tortur kann aber leicht der Vergangenheit angehören. Dank eines neuartigen Diagnosesystems, bei dem ein Biosensor verwendet wird, der am betreffenden Patienten angebracht ist. Dieser misst den Gehalt an Glukose nicht nur im Blut, die Messung kann auch im Schweiß oder in der Augenflüssigkeit erfolgen.

Diese bioelektrischen Sensoren waren aber oftmals zu groß, die Messung viel zu ungenau und der Energieverbrauch auch zu groß. Forscher haben inzwischen einen Biosensor entwickelt, der nur Nanoformat aufweist, der diese Probleme umgeht und von den Patienten sogar über Wochen oder gar Monate getragen werden kann.


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