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Blutzuckermessgerät Test
Die besten Blutzuckermessgeräte im Vergleich

 

Wozu benötigt man ein solches Blutzuckermessgerät?
Laut der Berichterstattung des Bundes in Bezug auf die Gesundheit ist Diabetes mittlerweile die mit Abstand am häufigsten auftretende Stoffwechselerkrankung. Diese nicht ungefährliche Krankheit definiert sich durch eine deutliche Anhebung der Konzentration an Blutzucker. Betroffen ist in einem solchen Fall das Stoffwechsel-Hormon Insulin und eine unzureichende Kontrolle des individuellen Blutzuckerspiegels führt in weiterer Folge zu schwerwiegenden Schäden an den Gefäßen und Nerven des Betroffenen. Diese sollten daher die Blutzuckerkonzentration regelmäßig beobachten. Das beste Hilfsmittel dazu ist ein gut funktionierendes Blutzuckermessgerät. Derzeit leiden etwa 9 % der Frauen und 8 % der Männer in der Bundesrepublik Deutschland an einer Form von Diabetes. Diese müssen ihren Blutzucker beständig im Auge behalten und benötigen daher ein leistungsfähiges Blutzuckermessgerät.

Allgemeine Informationen zum Blutzuckermessgerät

Blutzuckermessgerät im TestPrinzipiell ist ein Blutzuckermessgerät ein elektronisches Gerät mit dem die Konzentration von Glukose
im menschlichen Blut bestimmt wird. Sehr viele der Blutzuckermessgeräte verwenden zur Messung kapillares Blut. In der Bundesrepublik Deutschland unterliegen Blutzuckermessgeräte zur Selbstanwendung einer speziellen Norm (der DIN EN ISO 15197). Diese regelt die jeweilige Messabweichung der ermittelten Daten gegenüber einem geeichten Gerät. Ein Blutzuckermessgerät das diese Kriterien erfüllt, darf auch verkauft werden und erhält ein entsprechendes Zeichen. Dieses CE-Zeichen ist aber lediglich ein Verwaltungskennzeichen. Die aktuelle Fassung dieser Norm stammt aus dem Jahr 2003, eine neue Fassung wird ab 2016 verbindlich.

 

Wie funktioniert ein Blutzuckermessgerät?

Um den Blutzuckerwert genau zu bestimmen, wird üblicherweise eine kleine Blutprobe benötigt. Diese wird auf einen Teststreifen aufgetragen und mit unterschiedlichen Messverfahren auf den Glukose-Gehalt analysiert. Die beiden Methodenphotometrische und amperometrische Blutzucker-Bestimmung unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Genauigkeit nicht.

Die photometrische Blutzuckerbestimmung

Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Messung auf optischer Basis. Die Glukose im menschlichen Blut reagiert in Kombination mit gewissen chemischen Substanzen, was dann zu einer gewissen Farbreaktion führt. Diese wird in weiterer Folge vom Blutzuckermessgerät mithilfe von Licht erfasst und danach entsprechend ausgewertet. Im Blutzuckermessgerät Test hat sich erwiesen, dass die amperometrische Methode heutzutage überwiegt.

Die amperometrische Blutzuckerbestimmung

Dabei wird der Blutzuckergehalt auf Basis der elektrischen Leitfähigkeit des menschlichen Blutes ermittelt. Ein Teststreifen wird dabei das Blutzuckermessgerät eingebracht. Man bringt einen Tropfen Blut auf die Auftragzone auf. Dieses Blut wird dann durch ein Kapillar-Röhrchen in die Reaktionskammer gesaugt, wo sich das Blut mit dem Enzym Glukose-Oxidase vermischt. Dieses Enzym stellt die elektrische Leitfähigkeit her, mit deren Hilfe der Blutzucker genau gemessen wird. Dafür wird über eine Arbeitselektrode eine gewisse Spannung angelegt und die fließende Stromstärke gemessen.

Achtung! Vitamine oder Medikamente im Blut können die Messung erheblich beeinträchtigen, und deshalb verfügt der Teststreifen über eine Korrekturelektrode. Die Messzeit-Elektrode erfasst die Zeit, die für den Messvorgang erforderlich ist.
Am Ende des Teststreifens befindet sich ein sogenannter Codierungsbereich mit Informationen, die das Blutzuckermessgerät auslesen kann. Da bei der Herstellung der Teststreifen kleinere Abweichungen auftreten, muss bei einer neuen Packung diese codiert werden. Das ist wesentlich, denn für Diabetiker ist die genaue Messung lebenswichtig. Bei neueren Geräten wird die Codierung automatisch im Gerät vorgenommen.

Was sind Blutzuckermesswerte?

Die jeweiligen Blutzuckerwerte informieren über den Gehalt an Zucker im menschlichen Blut. Diese Konzentration des Blutzuckers unterliegt im Tagesablauf natürlich gewissen Schwankungen. Diese sind von der Zufuhr an Nahrung entsprechend abhängig. Nach dem Konsum von Nahrung steigen die Werte deutlich, in der Früh sind sie am geringsten.

Grundsätzlich erfolgt die Energieversorgung der menschlichen Zellen mithilfe des Blutzuckers. Die vom Menschen gegessenen Kohlenhydrate erreichen das Verdauungssystem, dort erfolgt die Aufspaltung in kleinere Moleküle und weiter werden Kohlehydrate vom menschlichen Blut aufgenommen. Das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, ist verantwortlich für die Zuckerresorption der Zellen. Ist dieser Blutzucker zu hoch kommt es zur massiven und vor allem dauerhaften Schädigung von Blutgefäßen und Organen. Jene Betroffenen, die von ihrer Bauchspeicheldrüse dieses Hormon Insulin in nicht ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt bekommen, sind von Diabetes mellitus betroffen. Ihr individueller Blutzuckerspiegel ist in den meisten Fällen zu hoch.

Bei entsprechenden Messungen wird der Blutzuckerwert in der Einheit Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder der Einheit Millimol pro Liter (mmol/l) angeführt. Ein Nüchtern-Blutzuckerwert beträgt üblicherweise weniger als 100 mg/dl (5,6 mmol/l) und erhöht sich nach der Nahrungsaufnahme auf höchstens 140 mg/dl (7,7 mmol/l) an.
Ein normaler Blutzuckerwert liegt bei etwa 80 bis 100 mg/dl (4,4 – 5,6 mmol/l) nüchtern – das heißt wenn man seit mindestens acht Stunden keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Im Tagesverlauf kann der Wert bis zu 140 mg/dl (7,7 mmol/l) betragen. Liegt der Nüchternwert bei 126 mg/dl (7mmol/l) oder höher, spricht man von Diabetes.

 

 

 Blutzuckerwerte nüchternBlutzuckerwerte nach dem Essen (Gelegenheitswerte)
Normalwert in mg/dl> 80 - 100 mg/dl
> 140 mg/dl
Normalwert in mmol/l> 4,4 – 5,6 mmol/l> 7,7 mmol/l
Diabetes mellitus in mg/dl>126 mg/dl> 200 mg/dl
Diabetes mellitus in mmol/l>7 mmol/l>11,1 mmol/l

 

Worauf muss man bei der Anschaffung eines Blutzuckermessgeräts achten?

Wo man ein Blutzuckermessgerät kauft, ob im Fachgeschäft oder online, macht in der Praxis fast Unterschied, das Angebot ist ziemlich gleich. Im Fachgeschäft bekommt man jedenfalls eine professionelle Kaufberatung, kann auf die Erfahrung des ausgebildeten Personals vertrauen und auch eine Empfehlung einholen. Man kann natürlich auch Erfahrungsberichte von Betroffenen einholen oder einen Blutzuckermessgerät Test zur Information heranziehen.
Als Fazit kann man sagen, dass man darauf achten sollte, wofür man das Blutzuckermessgerät benötigt. Ist man Diabetiker Typ 1 und muss mehrmals täglich den Blutzucker kontrollieren, sollte man ein Gerät erwerben, das einfach zu bedienen und leicht zu transportieren ist.
Ein hilfreiches Detail bei qualitativ hochwertigen Blutzuckermessgeräten ist ein entsprechender Anschluss für einen Computer, um automatisch ein Zucker-Tagebuch erstellen zu können. Ist man Diabetiker Typ 2 werden die Aufwendungen für das Blutzuckermessgerät und die erforderlichen Blutzuckerteststreifen nur zu einem überaus geringen Teil von der Krankenkasse erstattet. Es empfiehlt sich daher, beim Kauf eines solchen Blutzuckermessgerätes auf die anfallenden Verbrauchskosten achten.